Blasiussegen

Zwei gekreuzte Kerzen voller Symbolkraft

Pfarrer ThomaDSC00041s Catta spendet Kindern der Albertus-Kita den Blasius-Segen

 

 

 

Zwei gekreuzte brennende Kerzen: Das ist das symbolträchtige Zeichen des Blasius-Segens, der traditionell am 3. Februar – dem Gedenktag des Namenspatrons – mit einer entsprechenden Segensformel gespendet wird. So war es auch in der Hospitalkirche, als der Stadtpfarrer von St. Georg, Thomas Catta, den Kindern und Erzieherinnen der Albertus-Kindertagesstätte den Blasius-Segen erteilte. Mit faszinierenden Blicken und voller Aufmerksamkeit verfolgten die in den Kirchenbänken sitzenden Kinder das Ritual, als Pfarrer Catta ihnen mit den angezündeten Lichtern entgegentrat und die Segensworte zu ihnen sprach.

Das Sakrament der katholischen Kirche geht zurück auf Blasius, Bischof in seiner Heimatstadt Sebaste. Bei einer Christenverfolgung soll er um 316 als Glaubensmärtyrer gestorben sein. Der Heilige zählt zu den vierzehn Nothelfern. Die bekannteste Erzählung über Blasius berichtet, dass er während seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem Kind, das an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Auf dieser Legende beruht der Blasius-Segen, der in der katholischen Kirche zum Schutz gegen Halskrankheiten, aber auch vor Krankheit und allem Bösen gilt.