Die Welt in unseren Händen

Familien-Aktionstag

 

Klimawandel, Erderwärmung, Plastikmüll in unseren Meeren, täglich werden wir mit diesen Nachrichten konfrontiert. Das Thema ist hochaktuell und denkt man an Greta Thunberg, ein schwedisches Mädchen im Alter von 16 Jahren, die sich mutig und konsequent für den Erhalt der Erde einsetzt und mit ihrem Engagement ein Signal zum Nachdenken geben möchte. Was haben wir aus unserer Erde gemacht? Und: In welcher Welt möchten wir leben? Diese Thematik wurde beim Aktionstag aufgegriffen und das seit geraumer Zeit bestehende Friedensthema von einer neuen Perspektive betrachtet. So konnten Kinder, Eltern und Großeltern der St. Albertus-Kindertagesstätte am vergangenen Samstag in zahlreichen Aktionen viel Wissenswertes erfahren.

Mitmach-Theater „Der Friedensstifter“

Im Mitmach-Theater tauchte man ein in die Welt des Meeres. Hier warteten der Regenbogenfisch und seine Freunde auf die kleinen und großen Theaterbesucher. Eingeladen zum aktiven Erleben der Geschichte, konnte man in die Rolle des Regenbogenfisches und den Bewohnern des Meeres schlüpfen. Hautnah wurde erlebbar wie aus einer harmonischen Situation plötzlich Unheil entsteht, aber auch wie man durch sein eigenes Tun, eine Veränderung herbeiführen kann und Versöhnung und Frieden wieder möglich werden.

Bei der Bewegungsaktion „Around the world“ gekoppelt mit einem Wissensquiz „Frieden auf der Welt“ galt es viele Aufgaben zu erfüllen. Man musste den Himalaya besteigen, hier waren Geschicklichkeit und Kletterkünste gefragt  Aber auch ein Fußmarsch durch die Bensheimer Weinberge stand auf dem Programm. Am Ende der Weltreise musste jeder Teilnehmer auf einer Weltkugel „seinen imaginären Baum“ pflanzen, um so für den Erhalt der Erde seinen Beitrag zu leisten.

Der Kastanienbaum der Kindertagesstätte verwandelte sich im Laufe des Tages in einen Wünsche-Baum. Welche Wünsche haben die Albertus-Familien für die Erde und die Menschheit. So entstanden auf vorbereiteten bunten Stoffwimpeln wichtige Botschaften und Hoffnungen für unser Zusammenleben.  Zu lesen waren: “Achtsamkeit und Anstand im Umgang miteinander“, „dass es keinen Streit mehr gibt und wir sorgsam mit unserer Umwelt umgehen“ und „ich wünsche mir, dass ganz viele Bäume wachsen“ Diese Aussagen zieren nun den Kastanienbaum im Außengelände.

Die biblische Geschichte „Arche Noah“ bot die Möglichkeit des Philosophierens. Die Sintflut, die Bosheit unter den Menschen, Gott als Schöpfer aller Dinge und die Rolle von Noah. Im philosophischen Gespräch tauschten Eltern und Kinder ihre Gedanken aus und konnten neue Zusammenhänge entdecken.

Über die bedeutende Arbeit von „plant for the planet“ wurde man von Maja Möller in ihrem engagierten Vortrag informiert. Plant for the planet hat sich zum Ziel gesetzt: Bäume pflanzen für eine bessere Welt und dadurch die Zukunft unserer Kinder zu retten. Dies griff auch die Aktion“ Samenbomben herstellen-Lass die Wiese blühn“ auf. Aus Erde und Blumensamen wurden Kugeln geformt, die dann später „einfach in die Natur geworfen werden“. Somit sorgt man im Vorbeigehen für einen neuen Lebensraum für Bienen und Insekten.

Ein besonderes Erlebnis bot Biber-Erzählzeit (Bildungsinstitut Bergstraße), dass klein und groß in seinen Bann zog. In einer zauberhaften Erzählkulisse konnte man verschiedenen Märchen lauschen. Die Märchentür öffnete sich mittels einem, aus einer Kiste heraus geholtem, Schlüssel und entführte die Zuhörenden in die magische Welt der Märchen.

Somit waren Kinder, Eltern, Großeltern begeistert von der vielfältigen Weise der Spurensuche zu „Die Welt in unseren Händen“ und fanden, dass dies ein rundum gelungener und nachhaltiger Aktionstag war.

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