„Faires Frühstück“ für eine gerechtere Welt

Vorschulkinder der Albertus-Kita beschäftigen sich im Mehrgenerationenhaus mit Fairtrade-Produkten.

Faires Frühstück für eine gerechtere WeltEs war nicht das erste Mal, dass sich die Kinder der Albertus-Kindertagesstätte mit dem Thema „fairer Handel“ beschäftigt haben. Dass unser Konsumverhalten und Lebensstil Auswirkungen darauf haben, wie es Menschen woanders geht, das erlebten die Vorschulkinder bei einem „Fairen Frühstück“ im Bensheimer Mehrgenerationenhaus. An dem Vormittag im Café Klostergarten ging es um Fairtrade-Produkte und Nachhaltigkeit. Das Kita-Projekt war eingebunden in die Caritas-Woche „Weit weg ist näher, als du denkst“.

Unter dem Motto „Fair in den Tag“ erfuhren die Albertus-Kinder, dass es wichtig ist, bewusster einzukaufen. Denn Überfluss und Verschwendung prägen die westliche Welt, der Verbraucher wird mit Tiefstpreisen und vermeintlichen Sparangeboten regelrecht bombardiert. Doch die Ressourcen sind endlich, was auch Auswirkungen auf die Natur hat.

So lernten die Vorschulkinder, dass jeder mit Produkten aus fairem Handel eine ganze Menge tun kann: beispielsweise direkt auf die Arbeitsbedingungen in den ärmsten Ländern der Welt Einfluss nehmen, indem man Waren aus einem kontrollierten Handel bezieht. Denn dabei wird den Erzeugern ein festgelegter Mindestpreis bezahlt und die Waren eben nicht zu Dumping-Preisen verkauft. Wer Fairtrade-Produkte unterstützt, kämpft somit gegen ungerechte und ausbeuterische Produktionsbedingungen und  Handelsbeziehungen an. Oftmals werden die Arbeitskräfte nämlich unter menschenunwürdigen Bedingungen für einen Hungerlohn beschäftigt.

Fair produzierte Waren dagegen sind an dem Fairtrade-Siegel erkennbar. Das „Faire Frühstück“ hat die Albertus-Kinder auch dafür sensibilisiert, künftig in den Geschäften verstärkt auf das Gütesiegel zu achten. Denn der Verbraucher selbst in der Hand, wie gerecht es auf der Welt zugeht.